Ob man sich selbst gerne an einzigartigen Werken erfreut, Kunst einfach zu schätzen weiß oder auf der Suche nach einem einzigartigen Geschenk ist – der 17. Kunsthandwerkerinnenmarkt bietet Unikate, die man einfach haben muss. Am 19. Juni auf dem Schlossplatz in Jülich wird jeder fündig. Das hat sich herumgesprochen. Und so kommen nicht nur die Kunsthandwerkerinnen, sondern auch die Besucher oft von weit her. Als einer von 12 Veranstaltungen vom hohen Norden bis in den tiefen Süden wird der Kunsthandwerkerinnenmarkt in einem bundesweit erscheinenden Magazin beworben.
Wie schon die Jahre davor, hat die Gleichstellungsbeauftragte Katarina Esser auch diesmal viel Wert auf die Qualität der Handwerksprodukte gelegt. „Nur Arbeiten aus eigener Werkstatt oder von eigener Hand sind zugelassen“ erklärt die Veranstalterin. „Das schöne Ambiente auf dem Schlossplatz, die vielen engagierten Künstlerinnen sowie das gezeigte anspruchsvolle Handwerk geben dem Kunsthandwerkerinnenmarkt eine besondere Atmosphäre.“
Modebewusste Besucher begegnen extravaganten Hut-Kreationen, ausgefallener Mode und einfallsreichem Schmuck-Design. Edelsteinkreationen, Holzspielzeug, Seidenmalerei, edle Keramik, Holzschnitzereien, Aquarellmalerei, Blaudruck, Glasbläserei, Lederwerk, Filzarbeiten, Steinkunst, Skulpturen, Gartenkeramik, Kalligrafie und vieles mehr lässt sich bestaunen und natürlich auch kaufen. Zu finden ist von 11.00 bis 18.00 Uhr Nützliches und Dekoratives, Witziges und Originelles, Herausragendes und aus dem Rahmen fallendes.
So können Kunstbegeisterte aus ausgefallenen Tapetenstücken in Handarbeit gefertigte edle Briefumschläge kaufen, filigrane Märchengestalten oder Zirkusartisten aus Papier und Draht bewundern oder ausrangierte Möbelstücke in neuer Funktion erleben. Die Kunst des Horsehairhitching wird am Stand vorgeführt. Erstmals ist auch eine Schumacherin auf dem Markt, die gerne zeigt, was sie am Liebsten macht – gute Schuhe in Handarbeit.
In der „Grünen Ecke“ des Kunsthandwerkerinnenmarktes bieten Frauen selbst hergestellte Produkte an. Käse, Liköre, Saucen, Beerenweine oder Dips dürfen gerne probiert werden. Und in der Mitte des Schlossplatzes können Besucher in der großen Cafeteria von Marliese Roebers und ihrem Team pausieren oder an den zahlreichen Ständen internationale Spezialitäten genießen. Eine Jongleurin bietet magische Momente und an mehreren Stellen laden Musikerinnen zum Träumen ein. Freunde der schönen Künste können den ganzen Tag auf dem Kunsthandwerkerinnenmarkt verweilen.
Trotz des enormen Andrangs in den letzten Jahren bleibt sich die Veranstalterin treu: Ruhe, Gelassenheit, keine marktschreierischen Anbieter, keine Lautsprecheransagen aber ein angenehmes musikalisches Rahmenprogramm. Die Atmosphäre bleibt einzigartig – der 17. Kunsthandwerkerinnenmarkt ist Ausstellung, Werkstatt und Handelsplatz in einem.