Die Stadt Geilenkirchen und die Telekom hatten im vergangenen Jahr nach Durchführung eines Interessenbekundungsverfahrens einen Kooperationsvertrag zur Verbesserung der Internet-Anbindung geschlossen.
„Die Stadt hat einen Teil der Ausbaukosten übernommen, die aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert werden
konnten“, sagt Thomas Fiedler, Bürgermeister von Geilenkirchen.
„Der Netzausbau in ländlichen Regionen ist meistens mit großen Investitionen verbunden“, so Katja Werz, Pressesprecherin der Telekom. „Allein ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau kostet bis zu 70.000 Euro. In vielen Fällen sind wir daher auf die Unterstützung der Gemeinden angewiesen.“ Das Unternehmen hat bundesweit bereits über 3000 DSL-Ausbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen. Jedes Jahr investiert die Telekom mehrere Milliarden Euro in den Netz-Ausbau. Jede Stunde wächst das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer.
Standortfaktor DSL
Um die Bürger in Müllendorf und Würm mit schnellem Internet zu versorgen, musste die Telekom rund einen Kilometer Glasfaser verlegen und drei neue Netzknotenpunkte aufbauen. Werz erklärt, warum: „Die Internetgeschwindigkeit hängt davon ab, wie nah der Kunde am nächsten Knotenpunkt wohnt. Denn die Telefonleitung, durch die die
Daten geschickt werden, dämpft das Signal Meter um Meter. Bereits nach fünf Kilometern ist Schluss mit dem schnellen Internet.“
Weitere Informationen zu Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten oder Tarifen erhalten interessierte Bürger telefonisch bei Jessica Kuhn vom Telekom Direkt-Vertrieb unter der Telefonnummer 0221/ 575-40000. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom nutzt, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten buchen.
Quelle: Stadt Geilenkirchen / Telekom