Die Aachener FDP-Bundestagskandidatin Petra Müller hat am Wochenende auf dem FDP Landesparteitag in Düsseldorf den Sprung auf einen aussichtsreichen Listenplatz für die Bundestagswahl im nächsten Jahr geschafft.
Müller zeigte sich überzeugt, über Platz 14 der Liste in den Bundestag einzuziehen. Die Delegierten der Landespartei sprachen Müller das Vertrauen aus, nachdem diese in ihrer Vorstellungsrede vor allem ihren Einsatz für die Nöte und Belange der mittelständigen Wirtschaft versprochen hatte.
Die 48-jährige selbständige Architektin betonte, dass sie diese Themen aus ihrer eigenen beruflichen Arbeit ganz genau kenne. Müller hatte sich vorab bereits im Landesvorstand der FDP NRW gegen eine Konkurrentin durchsetzen können und kandidiert nun zum zweiten Mal für einen Parlamentssitz.
Im Jahr 2005 war Müller bereits in den Bundestag gewählt worden und verlor ihren Sitz nur deshalb nach 14 Tagen wieder, weil es durch die damaligen Nachwahlen in Dresden und die Spezifika des deutschen Wahlrechts zu einer Neuverteilung der FDP-Mandate über die Bundesländer hinweg gekommen war. (wp)