Über das Für und Wider von Massentierhaltungen im Kreis Düren wird am Mittwoch, 27. Mai, ab 18 Uhr während eines Symposiums im großen Sitzungssaal des Kreishauses Düren diskutiert.
Auf Einladung von Landrat Wolfgang Spelthahn beleuchten sieben Referenten das Thema von unterschiedlichen Seiten.
Die rechtliche Situation, die bei der Entscheidung über einen Antrag zum Bau einer Zuchtanlage zu berücksichtigen ist, erläutert Manfred Rieser (Kreis Düren). Möglichkeiten zur Regulierung von Massentierhaltung in der Bauleitplanung sind das Thema von Stephan Keller (Städte- und Gemeindebund NRW). Entwicklungstendenzen in der landwirtschaftlichen Veredlungsproduktion stellt Roger Fechler (Landwirtschaftskammer NRW) heraus. Über Massentierhaltung aus Sicht der Verwaltungspraxis spricht Meppens Baudirektor Dieter Müller. Friedrich Ostendorff (BUND) und Josef Tumbrinck (NABU) betrachten Massentierhaltungen aus der Perspektive des Tier-, Arten-, Natur- und Umweltschutzes. Pfarrer Martin Gaevert (Evangelische Gemeinde zu Düren) wendet sich der ethischen Frage zu und spricht über die Verantwortlichkeit von Bürgern und Politikern. Die anschließende Podiumsdiskussion wird von Robert Esser moderiert.