Zwei "Rheinländer Hühner" zusammen mit ihrem Hahn sind am Donnerstag ins LVR-Freilichtmuseum Kommern „eingezogen“.
Die siebenjährige Sakura Radscheit (rechts) hatte das Rheinische Federvieh aus Rheinbach mitgebracht, weil sie diese um 1900 entstandene Eifel-Rasse bei ihren regelmäßigen Besuchen im Freilichtmuseum vermisste. Ihr Expertenwissen hat Sakura von ihrem hühnerzüchtenden Vater, der dem Museums-Förderverein nicht nur Geld für die Anschaffung Eifler Hühner spendete, sondern auch noch gleich die drei „Symbolhühner“ über seine Tochter mitlieferte.
Dr. Michael Faber (2.v.r.), stellvertretender Museumsdirektor, berichtete, warum die vom Euskirchener Zuckerfabrikanten Dr. Hans Rudolf von Langen gezüchteten „Rheinländer“ bei den Eifeler Bauern früher so beliebt waren: Die schwarzen Hühner sind nämlich fleißige und wetterharte Eierproduzenten.
In der kommenden Zeit sollen weitere regionaltypische, alte Hühnerrassen in den einzelnen Baugruppen angesiedelt werden. Für die zahlreichen Tiere im Museum vom Glanrind bis zum Huhn können auch Tierpatenschaften übernommen werden.
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