Mittwoch, 4. April 2012
NABU erfasst zum 11. Mal in Folge die Arten und Bestände
Dank der Frühlingstemperaturen der vergangenen Tage haben sich zur Freude vieler Menschen auch die ersten Schmetterlinge wieder in die Lüfte erhoben. „Vor allem die Arten, die als Falter überwintern, wie Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge oder Zitronenfalter, sind aus ihren Nischen hervorgekommen und können schon jetzt, früh im Jahr gesichtet werden“, so Karl-Heinz Jelinek, Sprecher des Landesfachausschusses (LFA) Entomologie des NABU NRW. Andere Arten überwinterten als Puppe, Raupe oder Ei, sie würden erst später im Jahr als Falter ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Doch vielerorts seien Schmetterlinge selten geworden und viele Tagfalter seien gefährdet.
Aus diesem Grund hat ein Arbeitskreis von Schmetterlingskundigen beim NABU Nordrhein-Westfalen im Jahr 2001 ein langjähriges Tagfaltermonitoring, also die regelmäßige und wissenschaftlich standardisierte Erfassung der Arten und Bestände, ins Leben gerufen.
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Freitag, 30. März 2012
Pünktlich vor den anstehenden Sommerferien wurden die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union verpflichtet, ab dem 26. Juni auch Pässe für Kinder in Form von Einzeldokumenten auszustellen. In der „Verordnung (EG) Nr. 444/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Mai 2009 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2252/2004 des Rates über Normen für Sicherheitsmerkmale und biometrische Daten in von den Mitgliedstaaten ausgestellten Pässen und Reisedokumenten“ ist dies nun geregelt worden und wird so auch in Deutschland umgesetzt werden.
Aus diesem Grunde weist das Einwohnermeldeamt der Stadt Würselen darauf hin, dass Kindereinträge im Reisepass der Eltern das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt berechtigen. Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen.
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Ärzte dürfen im Internet bewertet werden. Ein Recht auf Löschung aus Arztbewertungsportalen besteht nicht. Mit diesem Urteil wies das Oberlandesgericht Frankfurt am Main die Klage einer Ärztin gegen das größte deutsche Arztempfehlungsportal jameda ab.
„Nun herrscht endlich mehr Rechtssicherheit für die Betreiber von Arztbewertungsportalen“, resümiert Rechtsanwalt Dr. Stefan Söder aus der Kanzlei Prof. Schweizer, die jameda vertritt. „Daher freut uns dieses Urteil natürlich besonders für unsere Mandantin“.
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Langsam zurückkehrendes Vertrauen in den Euro, straffere Geldpolitik, sinkende Nachfrage nach Staatsanleihen: Die Zeichen mehren sich, dass sich Baugeld in den nächsten Monaten langsam verteuern könnte. "Die Bestzinsen für Immobilienkredite bewegten sich seit Jahresanfang zwischen 2,5 und 3 Prozent - und damit nahe dem 50-Jahres-Tiefs. Wir rechnen allerdings damit, dass Immobilienkäufer selbst bei den günstigsten Anbietern bald wieder mehr als 3 Prozent für zehnjährige Darlehen zahlen müssen", sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount.
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Mittwoch, 28. März 2012
Bewilligungspraxis bei Mütter- und Mutter-Kind-Kuren weiterhin beobachten
Die aktuell veröffentlichten offiziellen Zahlen der Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen im Jahr 2011 zeigen nochmals sehr deutlich, wie groß der Handlungsbedarf bei den Veränderungen in der Bearbeitungspraxis der Krankenkassen für die Anträge erschöpfter und kranker Mütter wirklich ist.
Die Ausgaben sind 2011 erneut um 2% gesunken auf 281 Mio. Euro. Seit 2009 sind die Ausgaben trotz hohem Bedarf um rd. 50 Mio. Euro gesunken und entsprechen nun weniger als 0,16% der Gesamtausgaben.
„Dem krassen Abwärtstrend bei den Ausgaben konnte durch die intensiven Bemühungen besonders auf politischer Ebene offenbar Einhalt geboten werden“, nimmt Marlene Rupprecht, MdB und Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerkes (MGW) in Berlin Stellung. „Wir wünschen uns, dass dieses entschlossene Eintreten für die Interessen der Mütter in eine intensive Beobachtung mündet, ob die verabschiedeten Änderungen auch tatsächlich mehr Müttern den Weg in die Kurmaßnahme ebnen.“
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Donnerstag, 22. März 2012
Die Piratenpartei NRW warnt die anderen Parteien davor, im nordrhein-westfälischen Wahlkampf die Gräben zwischen Ost und West aufzureißen. „Das Thema Solidarpakt Ost angesichts der schlimmen Finanzmisere bei Bund, Ländern und Kommunen für populistische Wahlkampfzwecke zu missbrauchen, halten wir für völlig unangemessen“, sagt Kai Schmalenbach, 2. Vorsitzender der Piratenpartei NRW.
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Dienstag, 13. März 2012
Im Rahmen der CeBIT prämierte die Initiative Mittelstand bei einer feierlichen Preisverleihung auf dem Stand der Schirmherrin IBM nun schon zum neunten Mal die besten IT-Innovationen.
Ein echtes Erfolgsmodell seit 2004. Das ist der INNOVATIONSPREIS-IT: Bereits zum neunten Mal wurde der begehrte Preis heute auf der CeBIT für die besten mittelstandsgeeigneten IT-Lösungen in insgesamt 40 Kategorien verliehen, und bereits
seit Langem gilt er in IT-Kreisen als das Gütesiegel schlechthin. Trotz dieser beachtenswerten Bilanz ist er für den Veranstalter – die Initiative Mittelstand – alles andere als „Business as usual“. Das bestätigt auch Rainer Kölmel, Geschäftsführer und Gründer der Initiative: „Jedes Jahr treffen beim INNOVATIONSPREIS-IT neue Akteure mit neuen mittelstandsgeeigneten Innovationen aufeinander, und dieses Mal haben wir mit 2.580 Bewerbungen den absoluten Rekord aufgestellt. Das war für uns eine echte Herausforderung, und wir haben uns schon lange im Vorfeld auf die spannende und festliche Preisverleihung gefreut.“
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Mittwoch, 7. März 2012
Kein Ausverkauf öffentlicher Wälder
Eine deutlich gestiegene Holznutzung in den letzten 20 Jahren hat zu einer intensiven Bewirtschaftung und mangelndem Schutz in deutschen Wäldern geführt. Die steigenden Holzpreise üben einen massiven Druck auf die Wälder aus. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace fordern einen transparenten Umgang mit Daten und Planungen in öffentlichen Wäldern.
„Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf genaue Informationen zur Zukunft der alten Buchen- und Laubwälder“, sagt Martin Kaiser, Waldexperte von Greenpeace. „Wirklich nachhaltiger Waldschutz lässt sich nicht mit einer einseitig industriell und ökonomisch ausgerichteten Waldpolitik vereinbaren.“
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