Freitag, 6. Juli 2012
Das Landeskabinett hat heute den Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“ verabschiedet. Ressortübergreifend soll mit mehr als 100 Maßnahmen die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen vorangetrieben werden.
„Der Aktionsplan ist der sozialpolitische Schwerpunkt der Landesregierung in dieser Legislaturperiode. Inklusion ist eine Mammutaufgabe. Mit dem Aktionsplan wird das Land die menschenrechtlichen Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention in konkrete Landespolitik umsetzen. Menschen mit Behinderungen sollen nicht länger ausgegrenzt werden, sondern gleichberechtigt teilhaben in der Gesellschaft“, sagte Sozialminister Guntram Schneider, der in der Landesregierung die Federführung für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat.
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Mittwoch, 20. Juni 2012
Der Blick schweift über Heidekraut, Büsche und Bäume und bleibt dann an einer Schafherde hängen, die sich beharrlich der Nahrungsaufnahme widmet. Ein Vogel zwitschert, eine Heidelerche womöglich. Die Drover Heide ist fürwahr ein kleines Paradies. Nun steht es auch Menschen offen, die für gewöhnlich draußen bleiben müssen, weil sie nicht gut zu Fuß sind.
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Dienstag, 19. Juni 2012
Verwaltungsausschuss der Arbeitsagentur Aachen tagte zum Schwerpunktthema „Menschen mit Behinderung“
In seiner Sitzung am 18.06.2012 hatte der Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Aachen das Thema „Fachkräftebedarf – Nutzung der Potentiale schwerbehinderter Menschen für den Arbeitsmarkt“ auf der Tagesordnung. Der Verwaltungsausschuss setzt sich zu je einem Drittel aus ehrenamtlichen Vertretern von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und öffentlichen Körperschaften zusammen. Die Mitglieder dieses Selbstverwaltungsgremiums der Arbeitsagentur haben unmittelbaren, gestaltenden Einfluss auf die Arbeit der Arbeitsverwaltung.
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Montag, 21. Mai 2012
An der nun fertig gestellten Katschhoftreppe am Rathaus sind zwei Treppenlifte installiert worden, die Ende Mai in Betrieb genommen werden. Die Treppenlifte ermöglichen mobilitätseingeschränkten Menschen, die Terrasse am Rathaus zu erreichen und von dort auf kurzem Weg zum Markt zu gelangen. Bisher war dies nur über lange Umwege möglich.
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Am kommenden Mittwoch (23.05.2012) findet ab 17 Uhr im Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen, Trierer Str. 1, eine kostenlose Informationsveranstaltung zur „Finanzierung der Pflege“ statt.
Um Pflegedienst, Tagespflege, Hausnotruf oder Betreuungsleistungen zu finanzieren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Anne Urban von der Pflegeberatung der StädteRegion Aachen erläutert im Rahmen eines Vortrags, welche Leistungen es gibt und wer diese erhält.
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Dienstag, 17. April 2012
Ab sofort sind für die Kommunen Alsdorf, Eschweiler, Monschau und Stolberg der StädteRegion Aachen Barrierefreie Stadtpläne als Karten online und zum selber ausdrucken verfügbar.
Die Karten sollen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, wie Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollatoren, aber auch Familien mit Kinderwagen helfen, ihren Tag planbarer zu gestalten.
Gerade mit Blick auf den demographischen Wandel wird die Anzahl an Menschen mit Mobilitätseinschränkungen weiter wachsen. Somit wird auch der Bedarf an barrierefreien Zugängen weiter steigen.
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Mittwoch, 28. März 2012
Im Team arbeiten, Ideen verwirklichen, spannenden Menschen mit und ohne Behinderung begegnen, etwas für andere bewirken und dabei wichtige praktische Erfahrungen sammeln: Das Vinzenz-Heim Aachen bietet Männern und Frauen, die einen Freiwilligendienst – sei es nun der Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) – leisten wollen, erfahrungsreiche Einsatzmöglichkeiten.
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Montag, 16. Januar 2012
Oft reicht der Akku seines Rollstuhls nicht für die Fahrt zur Hochschule und wieder zurück nach Hause. Dzenan Dzafic studiert Informatik an der RWTH. Er nutzte sein hier erworbenes Wissen und entwickelte ein mobiles Navigationssystem für Elektrorollstühle: „Fahrzeuge mit Elektromotoren sind in ihrem Bewegungsraum durch die Akku-Kapazität und den Stromverbrauch eingeschränkt. Der Stromverbrauch ist stark abhängig von der Steigung und dem Straßenbelag. Je größer die zu bewältigende Steigung und je unebener der Belag ist, desto schneller sinkt der Akkustand“, erklärt Dzafic.
Zusammen mit Diplom-Informatiker Dominik Franke, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informatik 11 (Software für eingebettete System), entwickelte er einen Algorithmus auf Basis von Daten aus der OpenStreetMap, kurz OSM. Sie gingen dabei davon aus, dass ein kurzer Weg nicht immer effizient sein muss: „Auch wenn ich laut Plan schneller an einem Ort sein könnte, kann ich wegen vieler Steigungen auf halber Strecke nicht mehr weiterkommen“, berichtet Dzafic. Mit Hilfe der neuen Daten soll der Energieverbrauch einer Route angezeigt und damit die Reichweite des Fahrzeugs maximiert werden.
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