Mittwoch, 10. März 2010
Noch vor wenigen Wochen war Hans von Aachen nur wenigen bekannt. Dass sich der Name des lange vergessenen Meistermalers, dessen Werke ab Donnerstag, 11. März, im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum zu sehen sind, rasend schnell herumspricht, liegt unter anderem auch an der intensiven Vermarktung.
Der „aachen tourist service e.v.“, der unter anderem seine Fahnenmasten am Elisenbrunnen mit Hinweisen auf die Ausstellung beflaggt hat, wirbt zum Beispiel mit großem Engagement.
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Die Stadt Aachen zeichnet sich durch große kulturelle und religiöse Vielfalt aus. Alle großen und viele kleine Religionsgemeinschaften haben in der Kaiserstadt ihren Ort. Jeder dritte Aachener blickt dabei auf eine Zuwanderungsgeschichte zurück. Religiöse und kulturelle Vielfalt sind deshalb in unserer Stadt präsent und prägen das Bild der Gesellschaft.
Aus diesem Grund ist in Zusammenarbeit mit den 16 Mitgliedern des „Dialogs der Religionen“ in Aachen eine Broschüre mit dem Titel „Dialog der Religionen“ entstanden. Sie möchte den Lesern Einblicke in die religiöse Vielfalt geben und über die Religionsgemeinschaften, die als Mitglieder im „Dialog der Religionen“ mitwirken, informieren.
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Dienstag, 9. März 2010
Insider wissen es schon lange: Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine der umsatzstärksten Wirtschaftsbranchen in Deutschland und liegt mit einer Bruttowertschöpfung von 61 Milliarden Euro knapp hinter der Automobilindustrie aber noch vor der Chemischen Industrie. Experten sehen zudem in der Kultur- und Kreativwirtschaft einen Zukunftsmarkt für Ideen und Visionen sowie einen wichtigen Impulsgeber für Innovationen in anderen Branchen. Gleichzeitig führt jedoch die Fokussierung auf lokale Absatzmärkte, die Heterogenität, Kleinteiligkeit und unzureichende Vernetzung der Branche zu geringen durchschnittlichen Umsätzen, mangelndem Branchenbewusstsein, mangelnder Sichtbarkeit und unzureichender Vernetzung.
Genau hier setzt ein gerade auf Initiative der Stadt Aachen, Co-Dezernat Wirtschaftsförderung in Kooperation mit dem GründerZentrum Kulturwirtschaft e.V. entwickeltes und bewilligtes Interreg IVA-Projekt an – und zwar mit einem Projektvolumen von 2, 7 Millionen Euro, davon allein 700.000 Euro für die Stadt Aachen.
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Samstag, 6. März 2010
Wer aus Dresden kommt, weiß einen Abend mit Annamateur zu schätzen. Wer sie nicht kennt, war seit 2003 nicht mehr in Dresden! Aber das braucht es auch mittlerweile nicht mehr... denn sie tourt mit ihren gut aussehenden und in erster Linie virtuosen Musikern durch ganz Deutschland und die Schweiz. Anna Maria Scholz, alias Annamateur, zweimalige Dresdnerin des Jahres (!?), hat 2008 neben dem Mindener Stichling auch den Deutschen Kleinkunstpreis gewonnen. Sie ist damit das Beste, was einem Publikum passieren kann.
Mit ihrem neuen Programm "Bandaufstellung nach B. Hellinger" gastiert sie am 7. März um 20 Uhr im Alten Rathaus in Würselen.
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Freitag, 5. März 2010
Lange wurde im Arbeitskreis Kultur/Bildung des Innenstadtforums unter Vorsitz von Dr. Gisela Hagenau und des CityMa e.V. Düren an der Vorbereitung einer Datenbank gearbeitet, in der Kultur- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche in der Stadt präsentiert werden.
Jetzt ist sie online, die Internetplattform, und verrät per Mausklick über www.dueren.de/kultur-fuer-kinder, was wo wann los ist auf kulturellen Gebiet und im Bildungsbereich für die jungen Bürgerinnen und Bürger.
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Mittwoch, 3. März 2010
In Aachen tagt zurzeit die Internationale Vereinigung der Figurentheaterspieler. In diesem Rahmen präsentiert das Figurentheater Gingganz und Krokodiltheater/Tecklenburg am Freitag, 5. März, um 20 Uhr im Roten Saal der Barockfabrik das Stück „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett.
Zum Inhalt: Warten – jeder kennt diese Situation. Samuel Beckett hat darüber eines der bekanntesten Stücke der Weltliteratur geschrieben. Mit einfachen Worten und knappen, lakonischen Sätzen wird die Geschichte von Wladimir und Estragon erzählt. In unwirtlichen Gegenden warten die beiden auf Godot….
Den Vorverkauf für dieses Stück hat die Buchhandlung Schmetz Junior, Telefon 0241-4090861, übernommen.
Dienstag, 2. März 2010
Als Koproduktion mit dem schrit_tmacher Festival zeigt movingtheatre.de, deren spektakuläre Produktion „Pop Eye“ dem Publikum sicherlich in bester Erinnerung geblieben ist, am Dienstag, 2. März, und Mittwoch, 3. März, sowie am Mittwoch, 10. März, jeweils um 20.30 Uhr in der Mulde des Ludwig Forums für Internationale Kunst eine Uraufführung mit dem Titel „Deadalus / Dreams“ - inspiriert von Ovids „Metamorphosen“.
„Wie erlangt man größtmögliche Freiheit und bleibt mit beiden Beinen auf der Erde?“ Ausgehend vom Schicksal des mythologischen Daedalus geht es hier insbesondere um die Diskrepanz zwischen der Fragilität des Menschen und seiner Fähigkeit, über die eigenen Grenzen hinaus zu wollen und seine Kraft, die Weltordnung zu verändern.
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Montag, 1. März 2010
Vor rund einem Jahr wurde im Büro des Leiters des Kulturbetriebs der Stadt Aachen, Olaf Müller, die Idee zu einem ambitionierten Musikprojekt geboren, das zunächst noch namenlos blieb: Ziel sollte sein, Kultur und Wissenschaft zu einer sinnlich erfahrbaren Synthese zu bringen.
Im Januar des vergangenen Jahres machte sich daraufhin der Musikproduzent Heribert Leuchter auf die Jagd nach geeigneten Klängen in Versuchshallen, Laboren und Werkstätten der RWTH. Die „Beute“ dieses akustischen Streifzugs durch die Universität wurde gesampelt, gemastert, geremixt und geloopt - sie lieferte die Grundlage und Klangkulisse für eine neue raffinierte Musik mit Bezügen zum aktuellen Jazz.
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