Freitag, 12. März 2010
Ratsherr Josef Tuppi war im Mechernicher Stadtrat ein Mann des Ausgleichs und der eher moderaten Töne – und das in den turbulenten Zeiten nach den kommunalen Neugliederungen und noch bis an die Schwelle der neunziger Jahre. Jetzt ist der Landwirt und Kommunalpolitiker einen Tag vor seinem 91. Geburtstag verstorben.
Über drei Jahrzehnte hat Josef Tuppi mit großem Engagement Politik gemacht. Von 1956 bis 1969 war er Mitglied des Rates der Gemeinde Satzvey/Firmenich, davon auch einige Jahre als stellvertretender Bürgermeister. Danach, von 1969 bis 1971, also nach der ersten kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen, war der Firmenicher Ratsherr der Gemeinde Veytal.
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Donnerstag, 11. März 2010
Eine kleine Abordnung aus Mechernich machte sich jetzt auf den Weg nach London, um dort Lilly Clyne, geborene Kaufmann aus Kommern, zu ihrem 100. Geburtstag zu gratulieren.
Nach London konnte die gebürtige Kommerner Jüdin 1939 vor den Nazis fliehen. Hauptschullehrerin Gisela Freier, die zusammen mit ihrem Mann Wolfgang, dem Mechernicher Hauptschulleiter Heinz Wolfgarten und Christine Hiller in die englische Hauptstadt reiste, kämpft zusammen mit ihren Schülern seit Jahren gegen das Vergessen der Kommerner Juden.
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Mittwoch, 10. März 2010
Der Firmensanierer Diplom-Ingenieur Wolfgang Deinhard hat Anteile der Deutschen Mechatronics GmbH gekauft. „Er versteht sich als Investor, Unternehmer und Inhaber“, so Unternehmenssprecherin Astrid Voß, und wolle sich „voll und ganz in die Führung des Unternehmens einbringen“ und Dr. Karl-Heinz Sossenheimer in der Geschäftsführung verstärken.
Die Belegschaft habe die Neuigkeit gestern um 13.45 Uhr in einer Mitarbeiterversammlung positiv entgegengenommen, so Astrid Voß. Man werde Deinhard die berühmten 100 Tage Schonzeit einräumen, habe Robert Ohlerth für die Mitarbeiter formuliert. Positiv sei vor allem gewertet worden, dass sich Deinhard vor Ort aktiv und selbst um das Unternehmen kümmern will.
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Seit fast 20 Jahren ist die Biologische Station im Kreis Euskirchen in Sachen Erhalt der Biodiversität, Gewässerschutz und Klimaschutz in unermüdlichem Einsatz.
In diesen zwei Dekaden hat sie sich nicht nur als Landschaftspfleger ein hohes Maß an Kompetenz erarbeitet und einen wesentlichen Beitrag zum regionalen Natur- und Artenschutz geleistet, sondern auch ihre starke wirtschaftliche Bedeutung für den ländlichen Raum unterstrichen. „Mit der bisherigen Tätigkeit der Biologischen Station Nettersheim sind mehr als zwölf Millionen Euro in unsere Region geflossen.
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Dienstag, 9. März 2010
Mechernich ist bald keine geteilte Stadt mehr. Der langersehnte Durchstich Bahnhofsberg steht unmittelbar bevor. Nach anderthalb Jahren Bauzeit sollen schon ab 2012 Fahrzeuge und Menschen die Bahnlinie Köln-Trier ungehindert in zwei Tunneln unterqueren können.
Die Bauarbeiten für den 10,2 Millionen Euro teuren „Durchstich Bahnhofsberg“ beginnen in der zweiten Jahreshälfte. Sie sind bereits vom Landesbetrieb Straßenbau in Euskirchen ausgeschrieben worden. Ab 15. März liegen die planfestgestellten Unterlagen im Mechernicher Rathaus aus.
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30 Mechernicher Feuerwehrmänner wurden am Freitagabend im Ratssaal für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. In seiner Ansprache an die Floriansjünger erinnerte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick an das Orkantief „Xynthia“. Dieses hatte erst vor einer Woche für einige hundert Feuerwehreinsätze kreisweit gesorgt.
Auch die Feuerwehr Mechernich sei draußen gewesen, als die meisten Bürger froh waren, daheim am warmen Ofen sitzen zu dürfen, so Schick.
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Samstag, 6. März 2010
Werner Haßenkamp machte seinen Antrittsbesuch in der Stadt am Bleiberg. Seine Mitarbeiter prüfen drei Monate lang Mechernichs Wirtschaftlichkeit. Es ist die erste Prüfung seit Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements.
Im Rathaus der Stadt Mechernich gibt es derzeit einen besonderen Besuch: Mitarbeiter der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) mit Sitz in Herne werden drei Monate lang die Stadt auf Herz und Nieren prüfen.
Besonderes Augenmerk wird dabei neben den Finanzen auf das Gebäudemanagement, auf den Bereich Straßen und Grünflächen sowie auf die IT-Ausstattung gelegt. „In Sachen IT haben wir Top-Kennzahlen“, freute sich Kämmerer Ralf Claßen. Denn im neuen Rathaus ist die Technik natürlich auf Höhe der Zeit. Es werde höchstens einige zusätzliche Empfehlungen geben.
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Sebastian Jornitz darf sich jetzt „Newcomer of the Year 2009“ nennen. Der 25-Jährige vertreibt im mechernich-Obergartzemer Industriegebiet Quads, vierrädrige, geländegängige Freiluftfahrzeuge. Und das so gut, dass ihn die Herstellerfirma „Polaris“ jetzt mit der Trophäe ausgezeichnet hat.
Begonnen hat seine Leidenschaft für Quads bereits vor fast 20 Jahren: Im Dänemarkurlaub durfte der kleine Sebastian ein Kinderquad besteigen – und war sofort Feuer und Flamme für die motorisierten Fahrzeuge. Sebastian Jornitz: „Vier Jahre lang musste ich quengeln, bis meine Eltern ein Einsehen hatten. Etwas leichter wurde es wohl dadurch, dass mein Vater auch mal ein Quad fahren wollte.“ Der Heranwachsende hatte deutlich Talent zum Quadfahren: Von Rennen brachte er 40 Pokale heim.
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