Montag, 1. März 2010
Vor rund einem Jahr wurde im Büro des Leiters des Kulturbetriebs der Stadt Aachen, Olaf Müller, die Idee zu einem ambitionierten Musikprojekt geboren, das zunächst noch namenlos blieb: Ziel sollte sein, Kultur und Wissenschaft zu einer sinnlich erfahrbaren Synthese zu bringen.
Im Januar des vergangenen Jahres machte sich daraufhin der Musikproduzent Heribert Leuchter auf die Jagd nach geeigneten Klängen in Versuchshallen, Laboren und Werkstätten der RWTH. Die „Beute“ dieses akustischen Streifzugs durch die Universität wurde gesampelt, gemastert, geremixt und geloopt - sie lieferte die Grundlage und Klangkulisse für eine neue raffinierte Musik mit Bezügen zum aktuellen Jazz.
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Samstag, 27. Februar 2010
Im Rahmen der von Oberbürgermeister Marcel Philipp ins Leben gerufenen Aktion „Aachen hilft Haiti“ wird am 28. Februar die Bühne im Jakobshof gerockt. Sieben Aachener Bands haben sich spontan zusammengeschlossen und sich dazu bereit erklärt, Haitis Erdbebenopfer mit einem gemeinsamen, gagenlosen Rockkonzert zu unterstützen.
Mit am Start: Rufus Zuphall, Jupp Ebert, die Somebody Wrong Blues Band, die Ringoband, Die Teilnehmer, The Xperience und Jin Jin mit Sebastian Sturm.
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Samstag, 20. Februar 2010
Eine pädagogische Übermittagbetreuung bietet seit Februar auch die Satzveyer Förderschule „Am Veybach“ an. Michaela Pursian, Schulleiterin: „Das wurde durch die Erweiterung der Stundentafel erforderlich – aber wir haben das genutzt und für die Übermittagbetreuung interessante Angebote geschaffen.“
Und so können die Schüler auswählen, ob sie sich bei modernem Tanz austoben können, mit einem Zirkuspädagogen bühnenreife Artistik einstudieren oder anderweitig künstlerisch aktiv werden. Außerdem wird den betreffenden Schülern ein gesundes Mittagessen angeboten.
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In der Reihe "Domkonzerte" dirigiert Generalmusikdirektor Marcus R. Bosch heute um 17 Uhr Franz Liszts Oratorium "Christus" in der Kirche St. Nikolaus in Aachen.
Das Leben Jesu Christi von der Geburt bis zu Kreuzigung und Auferstehung ist Thema des Oratoriums. Doch nicht die Erzählungen der Evangelisten bilden seine Vorlage, sondern die Texte der lateinischen Liturgie, denn der spätere Abbé Liszt stellt hier die christlichen Werte Liebe und Frieden in den Mittelpunkt. A capella-Chöre und gregorianische Melodik sind ebenso Teil dieses originellen Werkes wie große Orchesterpassagen.
Marcus R. Bosch dirigiert das Werk mit Solisten des Theater Aachen, dem sinfonieorchester Aachen und seinem Chor der »vocapella«. Eine Aufnahme dieses Konzertes erscheint als CD bei Coviello Classics.
Freitag, 19. Februar 2010
Das Gastspiel des israelisch-amerikanischen Ausnahmepianisten Menachem Har-Zahav, das wegen der akuten Wetterlage am 09. Januar abgesagt werden musste, wird am Freitag, dem 19. Februar um 19:00 Uhr in der Schlosskapelle des Gymnasiums Zitadelle nachgeholt.
Präsentiert wird weiterhin eine „Hommage an Chopin“ mit einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Auszug aus dem Werk von Frédéric Chopin: Etüden und Polonaisen sowie eine Nocturne, ein Walzer und ein Scherzo werden gefolgt von der beliebten Ballade in g-moll und der Sonate Nr. 2 in h-moll.
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Donnerstag, 18. Februar 2010
Städteregionsrat Helmut Etschenberg und die Leiterin des Kunst- und Kulturzentrums, Frau Dr. Nina Mika-Helfmeier, haben gestern im Haus der StädteRegion die Montjoie-Stipendiaten 2010 vorgestellt. "Nach sorgfältiger Sichtung aller Bewerbungsunterlagen haben wir uns in diesem Jahr für die Berlinerin Marie von Heyl, den Wallonen Jean Pierre Bredo und die Kölnerin Giselle Cleres entschieden", so Etschenberg.
"In Serien angelegte Tuschzeichnungen bilden den Schwerpunkt in Marie von Helys künstlerischer Arbeit. Ausgangspunkt für ihre detailreichen Zeichnungen ist oft Bildmaterial aus Kunst-, Wissenschaft und Religionsgeschichte. Das gefundene Material vermengt sich auf dem Papier mit ihrer persönlichen Zeichensprache und wird so zu einer hoch spannende surrealistischen Mischung aus Symbolen, Andeutungen und eigenen Motiven", ergänzt die Kunstexpertin der StädteRegion Aachen.
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Nach dem Riesenerfolg beim Brass Festival 2009 treten Mnozil Brass heute um 20 Uhr wieder im Haus der Stadt Düren an.
In ihrer neuesten Show "Magic Moments" werden die sieben Meister des einfühlsamen Blechgesangs das Publikum berühren und verzaubern. In fein ziselierten Arrangements und anmutigen Eigenkompositionen kommen die prächtigen Klangfarben ihrer unbezahlbaren Messinginstrumente voll zur Geltung. Mit traumwandlerischer Sicherheit werden Grenzen überschritten und zu Unrecht in Vergessenheit geratene Werke wieder wach geküsst! Frei nach dem mnozilischen Motto: Auch leises Tönen kann verwöhnen!
Mittwoch, 3. Februar 2010
Sechs Spielstätten mit vorbildlichen Jazz-, Rock- oder Popmusik-Programmen werden erstmals vom nordrhein-westfälischen Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff und dem Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Über eine Prämie von 5.000 Euro darf sich dabei auch die Klangbrücke im Alten Kurhaus in Aachen freuen.
Ziel der Prämie sei es, Foren für vielversprechende Nachwuchskünstler und regionale Bands zu stützen und ihre Programme bekannt zu machen, so Grosse-Brockhoff. „Wir wollen die herausragende Rolle würdigen, die Spielstätten als Orte der musikalischen Begegnung und der Innovation für das Musikleben in Nordrhein-Westfalen spielen.“
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